Session mit Meister A.

Dieses ist die Geschichte einer Session, die ich sehr schön und erregend fand. Die Spiele mit den Meistern hier sind sehr unterschiedlich, oft sehr tief oder sehr heftig, manchmal auch leicht und sanft und sinnlich.

Der Meister, der mich dieses Mal besuchte, war schon oft bei mir. Ich kenne ihn ziemlich gut, habe großes Vertrauen zu ihm und weiß, dass er mit mir umgehen kann.

Etwas, was er sehr liebt, ist heftige Bondage. Er hat jedoch, wie er sagt, keine Lust, sich mit der „hohen Kunst der Knoten“ auseinanderzusetzen. Deshalb wünschte er sich diesmal von mir, dass ich mich selbst fessle. Zuerst war ich verwundert, das hat noch niemand von mir verlangt, aber es ist eigentlich eine gute Idee. Und es hatte auch für mich einen großen Reiz, mich so völlig auszuliefern.

Während er duschte, bereitete ich das Studio vor und legte mir alle Seile zurecht, die ich brauchen würde. Ich sorgte für Musik und Kerzen und dachte über die Abfolge der Fesselung nach. Ich entschloss, mich die große Lederliege mitten in den Raum zu schieben.

Ich sollte High Heels tragen, ein Höschen und einen BH, die man später leicht entfernen kann. Der Meister hatte es sich auf einem Stuhl bequem gemacht. Er sah mich erwartungsvoll an, als ich in den sanft beleuchteten Raum kam. Ich begrüßte ihn gebührend und kniete mich auf die Liege um mit der Fesselung zu beginnen. Zuerst band ich mein Füße aneinander, das lange Ende des Seils zog ich unter mir nach hinten. Als nächstes wickelte ich ein Seil sehr eng um meinen Oberkörper und meine Brüste, so dass diese sehr stramm und fest, fast gequetscht waren. Dieses Seil führte ich auch hinter meinem Hals herum, um die Brustfesselung nach oben zu ziehen. Das nächste Seil kam um meine Hüften und zwischen meine Beine durch. Um dies alles noch enger zu ziehen, befestigte ich es an der Brustbondage.

Das lange Seil von meinen Füßen zog ich hinter meinem Rücken nach oben und befestigte es dort stramm.
Er hatte sich auch eine Augenbinde gewünscht, na ja, ich kenne ihn gut, meine Herrin war nicht weit und eigentlich machte mich das auch ziemlich an.

Oberarme und Hände fesselte ich zum Schluss. Um das wirklich sicher hinzukriegen, war das letzte was ich tat, Handschellen einrasten zu lassen. Der Schlüssel lag gut sichtbar auf dem Tisch.

Nun war ich verschnürt. Und wie!! Es war wirklich sehr fest. Musste ich meine Lust an Fesseln denn ganz ausschöpfen? Und nun? Wenn er mich wirklich die ganze Stunde liegen ließ, würde ich ganz schön leiden müssen. Mein Körper war heftig gedehnt und gleichzeitig zusammengeschnürt. Meine Brüste standen weit nach vorne. Es machte mich aber auch an, ich spürte jede Faser meines Körpers. Gut, dass ich noch das Höschen trug. So konnte er wenigstens nicht alles sehen.

Ich spürte seine Hände, er öffnete die Haken an meinem Höschen und zog es langsam weg. Überall spürte ich die Hände, er griff zu, quetschte, drückte, suchte die Stellen, an denen ich reagiere.

Er streichelte meinen gepeinigten Körper und fügte mir noch weitere Schmerzen zu. Ich wünschte mir, dass er aufhört, dass er weitermacht, wurde immer aufgeregter und konnte nicht mehr denken.

Ich war nur noch ein geschnürtes Bündel, hatte keine Gedanken mehr, überlegte nicht mehr, was kommt oder war. Er hatte mich nun ganz in seiner Hand, entschied über Schmerz und Lust. Und das tat er jeden Moment neu. Er warf mich in einen schmerzvollen Abgrund, um mich dann in der nächsten Sekunde, noch vor dem Aufprall wieder aufzufangen. Er brachte mich an den Rand der Lust um kurz vor dem Höhepunkt wieder abzubrechen. Ich weiß nicht, wie lange dies ging, hatte kein Gefühl mehr für Zeit. Dafür empfand ich alles, was er tat, stark und intensiv. Die Fesseln spürte ich nicht mehr, ich wollte auch nichts sehen, nur noch fühlen, seine groben Hände spüren und seine Sanftheit.

Irgendwann war es vorbei, er löste meine Augenbinde und lächelte mich an. Ganz langsam kam ich zurück von dieser Reise. Nahm plötzlich die schmerzenden Seile wahr. Sah das Licht, hörte wieder die Musik…

Ich glaube, es ging mir genauso gut wie meinem Meister. Er öffnete die Handschellen, löste langsam die Seile und massierte vorsichtig die Druckstellen, die die Seile hinterlassen hatten. Er ließ mich liegen, streichelte mich, bis ich mich wieder erholt hatte. Beim Nachgespräch bestätigte er mir, wie gut die Session auch für ihn war.

june